Barnim Fun Diver
Barnim Fun Diver

24 lange Stunden

Das 24 Stunden Tauchen im baff Eberswalde

Die Zeit ist um! Wir haben es geschafft. Kaum zu glauben aber wir sind nicht ganz ohne Sieg nach Hause gefahren. Aber mal vom Anfang an.

Es ist Freitag. Die Nacht war kurz und die nächste wird noch viel kürzer. Woher ich das weiß? Naja... Ich habe da so ein Gefühl. Immerhin stehen die 24 Stunden im baff an. Eine Schwimm- und Tauchveranstaltung. "Warum eigentlich tauchen und nicht schwimmen?", wurde ich am Freitag von einem Vertreter der Presse gefragt.

 

Ganz einfach! Wenn ich schwimme, habe ich Angst unterzugehen. Das kann mir beim Tauchen nicht passieren. Außerdem sieht Unterwasser keiner, wie affig ich beim Schwimmen aussehe. Und die die es sehen können nicht lachen, weil Wasser und mund und so.

 

Spaß beiseite. Bereits um 12 Uhr waren die Sachen gepackt und ich fragte mich, beim ­Anblick der "Haufens" ob ich 24 Stunden oder Tage bleiben wollte. Zum Ende meiner Überlegung einigte ich mich mit mir selbst, dass es nur so viele Sachen geworden sind, weil ich ja auch noch Gegenstände für meine Frau mitbringen musste. Zum Beispiel einen Campingstuhl.

 

Um 13 Uhr betraten wir das baff. Hier wurden schon fleißig Werbezettel an den Wänden verteilt, welche das nahende Ereignis anprangerten. Nur noch schnell ausladen und es könnte losgehen. Nachdem unser kurzes Ausladen nach 90 Minuten beendet war, bereiteten wir das Schwimmbecken vor. Hierzu wurden Kameras auf dem Boden ­verteilt um den Start immer und immer wieder ansehen zu können.

Pünktlich ab 15 Uhr war es mit der Ruhe vorbei. Gefühlte 1000 Menschen sprangen munter ins Wasser. In einigen Fällen war der Begriff springen fehl am Platze und der Ausdruck platschen träfe es besser. Ganz vorne an mein eigener Sprung.

 

An dieser Stelle eine kleine Warnung an alle, die irgendwann mal eine Kamera auf dem Beckenboden befestigen möchten: "Es gibt Dinge... Die gibt es gar nicht" (Und dafür gibt es Gründe)!

 

An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass dieser Bericht natürlich niemanden beleidigen soll. Ich versuche nur die letzten Tage etwas gelockert wiederzugeben.

 

Runde um Runde zogen nun Schwimmer und Taucher ihre Bahnen und schnell wurde klar, dass unser Team ganz gut aufgestellt war. Helge tauchte allen davon und Eric war außer Gefecht.

 

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich diese Veranstaltung komplett unterschätzt habe. Umso mehr Respekt vor den anderen Schwimmern und Tauchern. Kilometer um Kilometer ... immer weiter, bis die Füße wund sind.

 

Bis zum Nachtpokal war alles recht ereignislos. Einzig und allein der Ärger über die mangelnde Versorgung erwärmte unsere Gemüter. Trotz der Ankündigung es gäbe rund um die Uhr Verpflegung machte der Imbiss kurzerhand um 21 Uhr dicht. Tolle Leistung! Glücklicherweise hatten wir Müsliriegel und Bananen kiloweise gebunkert.

 

Nicht viel aber besser als nix. Mein Beileid an der Stelle für an den Koch, der scheinbar komplett alleine arbeitete. Kein Problem bei 600 oder 700 Startern. Gegen 2 Uhr nachts merke ich zum ersten Mal, dass Müsliriegel den Magen nur unzureichend füllen. Außerdem werden mich die Bananen noch zwei Tage ärgern. Wenigstens hatten wir zuvor noch eine warme Mahlzeit ergattern können. Danke Eric für die Weitsicht.

Es ist 4 Uhr. Der Nachtpokal ist vorbei. Und obwohl wir mit dem Grundsatz "Einfach dabei sein! Pokale sind egal" angereist waren, hofften wir auf einen Platz. Bei Helge machten wir uns keine Sorgen, was die getauchte Strecke anging. Bei den Anderen sah das schon anders aus. Immerhin war die ganze Nacht über viel Betrieb bei Schwimmern und Tauchern gewesen.

vlnr. Thomas, Helge, Eric

Zur Siegerehrung konnten wir uns dann über 3 Plätze freuen. Ergattert wurden sie von...

 

  1. Helge
  2. Thomas
  3. Eric

 

Natürlich waren auch die Frauen erfolgreich. Liebe Damen...seid mir nicht böse aber ich habe keine Ahnung mehr wer von Euch welchen Platz belegt hat. Es waren auf jeden Fall Platz 1 und 2.

Der Frühstückspokal, welcher von 5 Uhr bis 7 Uhr stattfand, war weniger stark besucht. Rein theoretisch hätten wir auch hier punkten können. Leider hatten wir vergessen Helge zu wecken und ich musste wegen zunehmenden Krämpfen aussetzen. Einzig und alleine Eric war hart genug um einen Platz zu kämpfen. Währe ihm das nicht erst um 6:10 Uhr eingefallen, hätte er sicher auch hier ganz oben stehen können. Immerhin konnte er aber in den letzten 50 Minuten noch einen guten dritten Platz ertauchen. Hierzu mein Glückwunsch.

Auch der Familienpokal am Sonntag war sehr gut besucht. Auch bei den Tauchern. Jedoch war nun der Andrang so groß, dass wir zum Zählen der Bahnen und zum Einkleiden der Kinder schon 5 Leute brauchten. Somit kamen wir nicht wirklich zum Tauchen. Helge nehme ich da mal aus. Der konnte nicht helfen, weil er gar nicht aus dem Wasser kam.

Um 15 Uhr wurde die Veranstaltung für beendet erklärt. Die letzten Schwimmer und Taucher kamen aus dem Wasser (sogar Helge) und das große Packen ging los. Ein letztes Mal kamen wir zur Siegerehrung zusammen und durften sehen, für was wir die letzten 24 Stunden gerackert hatten.

Die Plätze gliederten sich wie folgt:

Nachtpokal männlich:

Plätze 1, 2 und 3

 

Nachtpokal weiblich:

Plätze 1 und 2

 

Frühstückspokal:

Platz 3

 

Familienpokal Sonntag: (schwimmen)

Platz 2

 

Einzelwertung männlich:

Plätze 1, 2 und 3

 

Teamwertung:

Platz 1

Es war eine tolle Veranstaltung, welche mich am frühen Abend für 13 Stunden ins Bett brachte. Vielen dank an das tolle Team. Großen Dank auch an Thomas (nicht ich ... der andere Thomas), der die ganze Zeit nix gemacht hat, außer das Team zu unterstützen und ca. 120 Flaschen füllte. Ohne dich hätten wir dicke Backen gemacht.

Außerdem natürlich danke an die Menschen und Unternehmen, die das Event erst möglich gemacht haben. Macht weiter so. Wir werden nächstes Mal gerne dabei sein und euch ebenfalls unterstützen.

 


In diesem Sinne erholsame Stunden und viel Spaß mit unseren Bildern vom Event.

 

Schöne Grüße die BFD´s

Letztes Homepage Update am

09.12.2018 um 11:09 Uhr

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